Grünabfuhr: Aus Abfall mach Energie.

Oft landet Food Waste im Abfall. Wie schade!

Denn aus Food Waste lässt sich Besseres machen: Sorg dafür, dass dieser ein zweites Leben bekommt!

Wie? Zum Beispiel, indem du deinen Food Waste zur Bioabfalltonne bringst. Dieser kleine Schritt für dich ist ein grösserer Beitrag für die Umwelt: Denn aus deinem Bioabfall entstehen wertvolle Recyclingprodukte wie Biogas, Kompost und Flüssignährstoff.

Tu Gutes und spare Geld: Wenn du deinen Food Waste im Bioabfall entsorgst, machst du dir und der Umwelt gleich mehrere Gefallen. So hast du weniger Abfall und brauchst weniger Gebührensäcke. Gleichzeitig schonst du die Umwelt, weil jeder nicht verbrannte Abfall weniger CO2 bedeutet. Zudem leistest du einen wichtigen Beitrag zur Gewinnung von Biogas, Kompost und Flüssigdünger.

Same same but different: Wie du in der Schweiz deinen Bioabfall richtig entsorgst, ist je nach Gemeinde anders. Am besten, du prüfst gleich mit deiner Gemeinde, wie bei dir der Hase läuft. Meistens kann man aber die Küchenabfälle und Speisereste mit der Grünabfuhr entsorgen.

Mit der Bananenschale Auto fahren: Klingt komisch, funktioniert aber. Aus deinen Speiseresten, Rüstabfällen und Gartenabfällen entsteht Biogas und damit kannst du auch Auto fahren. Biogas ist eine erneuerbare, CO2-neutrale Energie, welche zu Strom, Wärme, Gasbrennstoff und eben Fahrzeugtreibstoff aufbereitet werden kann. Nach der Biogas-Herstellung verbleiben wertvoller Kompost und Flüssigdünger, welche im Garten und in der Landwirtschaft zur Fruchtbarkeit der Böden beitragen.

Was in die Grünabfuhr gehört:

Rüst- und Speiseabfälle; lose oder im Bioabfallbeutel
Obst, Früchte, Salat, Gemüse
Brot
Kaffeesatz und Teesatz
Eier inkl. Schale
Reis und Teigwaren
Getreide und Hülsenfrüchte
Kartoffelprodukte, Milchprodukte
Süssspeisen
Mehl, Zucker, Kleinmengen an Salz, Gewürze
Kleinmengen an Kochöl, Kochfett, Essig, alle Arten von Saucen
In vielen, aber nicht allen Gemeinden: Speisereste von Fleisch und Fisch sowie Teebeutel

Und was auf keinen Fall hinein gehört:

Alle Arten von Kunststoffen,
auch Plastiksäckli
Batterien, Glas oder Alu-Dosen
Altholz, Karton, Papier, Katzenstreu, Tierkot, Asche, Zigarettenstummel, biologisch abbaubare Kleider etc.
Wichtig: Fremdstoffe müssen mühsam aussortiert werden. Dies ist nur teilweise möglich, weshalb im schlimmsten Fall die Fremdstoffe die Anlagen im Vergärwerk beschädigen oder die Felder verschmutzen.

Bei deiner Mietwohnung gibt es keine Möglichkeit, Bioabfall zu entsorgen? Dann solltest du mit dem Eigentümer in Kontakt treten und prüfen, ob die Anschaffung eines Bioabfall-Containers möglich ist. Oft hilft es, wenn du deine Nachbarn darauf ansprichst und alle interessierten Personen dein Anliegen unterzeichnen lässt. – Schliesslich ist es auch keine Lösung, Küchenabfälle und Speisereste im Müll zu verbrennen.

Du möchtest bei dir zu Hause kompostieren? Gute Idee. Wenn du einen Garten hast, dann kannst du da einen Kompost einrichten. Ohne Garten ist der Bokashi-Komposter eine gute Lösung. Oder wie wäre es mit einem Wurm-Komposter? Auch wenn der Wurm drinsteckt, ist’s eine super Sache.

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