Lagerung

Mehl immer gut verschlossen, dunkel, trocken und bei 16–20 °C lagern. Ungeöffnete Packungen halten sich bei richtiger Lagerung nahezu ewig. Das Mehl verliert aber mit der Zeit an Qualität.

Haltbarkeit

Mehle sind nicht unbegrenzt haltbar: Sobald sie geöffnet wurden, hängt ihre Haltbarkeit von der Form und Farbe des Mehls ab. Helle Mehle sind bis zu einem Jahr haltbar, dunkle hingegen nur bis zu drei Monate. Je höher der Ausmahlungsgrad, desto kürzer die Haltbarkeit. Schädlinge können die Haltbarkeit weiter drastisch verkürzen. Um zu überprüfen, ob das Mehl befallen ist, siebst du es am besten zuerst. Dadurch filterst du mögliche Mehlwürmer direkt heraus. Sehr kleine Schädlinge wie Milben erkennst du, wenn du Mehl ausgestreut und geglättet für 30 Minuten auf dem Tisch lässt. Ist die Oberfläche danach furchig, ist ein Befall wahrscheinlich.

Schlechtes Mehl erkennst du an Schädlingen wie Milben, Mehlwürmern oder Staubläusen. Wenn es ranzig riecht oder bitter und faulig schmeckt, solltest du es auch nicht mehr verwenden.

Alternative Verwendungen

Mehl als Haushaltsmittel:

Als Trockenshampoo über Nacht einwirken lassen zur Entfettung der Haare.
Roggen-, Weizen- oder Stärkemehl in Breiform versorgen die Haut als Badezusatz mit wertvollen Vitaminen.
Bitteres Mehl in Socken oder Schuhe kippen, um Schweissfüssen entgegenzuwirken.
Gegen Flecken auf der Kleidung.

Richtige Entsorgung

Und sollte es doch mal dazu kommen, dass dein Mehl nicht mehr geniessbar ist, entsorgst du es am besten im Bioabfall.